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Jedes Jahr im Frühjahr beginnt das Gärtnerherz wieder höher zu schlagen. Endlich kann damit begonnen werden, nach und nach das ein oder andere auszusäen. Schon bald sind zarte, junge Pflänzchen zu sehen, die natürlich zu starken, robusten und ertragreichen Pflanzen heranwachsen sollen. Um das zu gewährleisten, gilt es den Prozess der Keimung und Anzucht zu optimieren. So erhalten wir gutes Wurzelwachstum und gesunde Pflänzchen mit einem prächtigen Wuchs.

Saatgut vorbehandeln
Der erste Schritt zu starken Setzlingen ist die Vorbehandlung des Saatgutes – das so genannte Beizen. Dies ist schon die erste wichtige Maßnahme zum Schutz vor Krankheiten und Fäulnis. Ganz natürlich und frei von Chemie ist der Einsatz von EM-Keramikpulver als Beize. Bereits in den Wintermonaten geben wir unser Keramikpulver in das Samentütchen. Es kann aber auch erst kurz vor dem Säen zu den Samen gegeben werden. Die nachgewiesene positive Schwingung des EM-Keramikpulvers wirkt sich sehr günstig auf die Keimkraft der Samen aus.

Großes Saatgut, wie zum Beispiel Mais, Knollen und Zwiebeln, werden mit einer Mischung aus EM-Keramikpulver, Mikro-aktiv und Wasser gebeizt. 1 EL EM-Keramikpulver mit 20 ml Mikro-aktiv und 1 L Wasser mischen und das Saatgut darin baden. Es kann auch nur Mikro-aktiv mit Wasser vermischt als Bad dienen und das EM-Keramikpulver danach aufgestreut werden. Wer die Keimzeiten verkürzen möchte, kann alle hartschaligen Samen vor der Aussaat über Nacht in ein Bad aus 1 EL EM-Keramikpulver und 20 ml Mikro-aktiv und 1 Liter Wasser einweichen. Gerade bei großem Saatgut macht das Sinn, da es eine Weile dauern kann, bis sie unter der Erde genügend Feuchtigkeit aufgenommen haben, um den Keimvorgang zu starten und erfolgreich durchzustehen. Durch den Einsatz von Mikro-aktiv und Keramikpulver wird Fäulnis durch die mikrobielle Besiedlung unterbunden und ein gutes Wachstum durch die Mineralien im Gesteinsmehl gewährleistet.

Alles was Sie fürs Beizen benötigen, finden sie hier im Shop.

Die richtige Anzuchterde
Für die Keimung und das erste Wachstum, haben die Pflänzchen andere Ansprüche an die Erde, wie für ihr späteres Dasein. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Anzuchterde nur locker, d.h. ohne Verdichtung in das Anzuchtgefäß gefüllt werden sollte. Dann können die Samen auch schon in die Erde gedrückt werden. Je nachdem, ob es sich um Dunkel- oder Hellkeimer handelt, mit etwas Erde bedecken oder auch nicht. Größeres Saatgut wird in tiefere Gefäße gegeben, kleines Saatgut in flache Pflanzschalen. Die Erde für die Anzucht sollte leicht feucht aber keinesfalls zu nass sein.

Gekaufte Anzuchterde
Gekaufte Anzuchterde ist meist gedämpft. Das heißt, sie wurde hohen Temperaturen ausgesetzt, um darin enthaltene Schädlinge, wie z.B. Pilze abzutöten. Da die meisten Pflanzen für das erste Wachstum viel Wärme und Feuchtigkeit brauchen, sind auch Pilze, die solche Bedingungen lieben, nicht weit. Somit ist das Dämpfen ein durchaus sinnvoller Vorgang. Durch das Dämpfen werden aber nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Organismen abgetötet. Um die gesunde Mikrobiologie wieder zurückzuholen, sollte die Erde mit Mikro-aktiv, Gesteinsmehl und EM-Keramikpulver behandelt werden. Dadurch wird die mikrobiologische Besiedlung auf natürliche Weise unterstützt.

Anzuchterde selbst herstellen
Anzuchterde kann auch leicht selbst hergestellt werden. Da wir mit Effektiven Mikroorganismen arbeiten, kommen wir ohne das Dämpfen gut aus. Die effektiven Mikroorganismen im Zusammenspiel mit EM-Keramikpulver und Gesteinsmehl, helfen dabei Fäulnis und Pilzbefall zu reduzieren, denn sie schaffen ein positives Mikrobenmilieu in den Anzuchtgefäßen, trotz Wärme und Feuchtigkeit.

Rezept für eine organische Anzuchterde
Grundsätzlich gilt, dass eine Anzuchterde eher nährstoffarm sein sollte. Die feinen Wurzeln der neuen kleinen Pflänzchen, können mit einem zu Viel an Nährstoffen nicht umgehen und gehen ein. Außerdem ist es von großer Wichtigkeit, dass die Erde locker und durchlässig ist, damit Wasser gut abfließen kann und die Pflänzchen später leicht umgetopft werden können. Hier unser Rezept für optimale Anzuchterde zum selbst Herstellen:

  • 15 % Kompost
  • 40 % Gartenerde
  • 40 % Sand (z.B. Quarzsand, Lavasand, Bimssand)
  • 5 % Gesteinsmehl
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Wichtig bei der Komposterde ist, dass sichergestellt wird, dass keine Pflanzenkrankheiten, wie zum Beispiel Rost darin enthalten sind. Um ganz sicher zu gehen, kann die Kompost- wie auch die Gartenerde im Backofen bei ca. 120 °C sterilisiert werden.

Die verschiedenen Komponenten werden gemischt und es wird so viel Wasser dazugegeben, dass das Gemisch feucht ist. Dann kann sie direkt zum Aussäen verwendet werden.

Pflege der Jungpflanzen
Um die Jungpflanzen gesund und stark zu erhalten und ihr Wachstum zu unterstützen, empfehlen wir das Gießen mit Mikro-aktiv. Dies wird im Verhältnis 1:100 mit Wasser vermischt. Es verbessert die Bodenqualität und macht Nährstoffe optimal pflanzenverfügbar. Wer die Vitalität seiner Jungpflanzen steigern möchte oder aber wer ihre Abwehrkräfte unterstützen will, kann regelmäßig einmal in der Woche mit dem EM-Vitalmix eine Spritzung durchführen.

EM-Vitalmix (Menge für 1 L Wasser)
• 10 ml Mikro-aktiv
• 1 TL EM-Keramikpulver
• 5 ml Neemöl

Alle Komponenten mischen und z.B. in den Foxy Plus füllen.

Ein Set, mit allen Komponenten, um den EM-Vitalmix selbst hertzustellen, gibt es in unserem Shop.

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Wir wünschen viel Erfolg bei der Anzucht Ihrer Jungpflanzen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

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