Wer zum ersten Mal davon hört, ist zurecht skeptisch. Wir sind alle mit Waschmittelwerbung und nach Weichspüler duftender Wäsche aufgewachsen. Wir haben es lange nicht hinterfragt. Denn wie sonst soll man seine Wäsche sauber kriegen? Kein Gedanke an die Umwelt, an unsere Haut und an die mit Waschmittel verbundenen Ausgaben.

Mittlerweile ist das anders. Man kennt die negative Auswirkung von Waschmittel und Co. Einige der Inhaltstoffe von herkömmlichen Waschmitteln können in den Kläranlagen nicht abgebaut werden und belasten unsere Gewässer. Vor allem Duftstoffe, antibakterielle Zusätze und Füllstoffe sind nicht abbaubar.

Duftstoffe
Duftstoffe sind nach Nickel, der zweithäufigste Auslöser von Kontaktallergien bei Menschen. Dass sie nicht abgebaut werden können, ist problematisch.

Antibakterielle Zusätze
Antibakterielle Zusätze, damit sind z.B. antibakterielle Konservierungsmittel gemeint, können nicht abgebaut werden, da sie die abbauenden Bakterien abtöten. Biozide im Hygienewaschmittel schädigen ebenfalls die Mikroorganismen, vor allem auch in den Gewässern, denen das „aufbereitete“ Wasser aus den Kläranlagen zugeführt wird.

Füllstoffe
Die Füllstoffe sind Rieselhilfen und bestehen aus Natriumsulfat. Dieses Salz kann von den Kläranlagen nicht gefiltert werden und gelangt in unsere Umwelt. Problematisch, weil Teile der Natur an mineralstoffarmes Milieu gewohnt ist und in Folge einer Versalzung zu Grunde gehen können.

Was ist mit Tensiden?
Die enthaltenen Tenside in Waschmittel müssen, seit 2005 nach einem EU-Gesetzt komplett biologisch abbaubar sein. Doch solange sie brauchen, um abgebaut zu werden, belasten sie ebenfalls die Umwelt. Jedes Tensid, das nicht in die Umwelt gelangt, tut gut.

Waschmittel, das aus Kastanien oder Efeu von einigen umweltbewussten DIY-lern hergestellt und verwendet wird, ist weitaus weniger belastend für unsere Umwelt, aber nicht komplett umweltfreundlich, da sie ebenfalls Tenside in die Umwelt spülen, die abgebaut werden müssen.

Kann man sein Gewissen in punkto Wäsche waschen also gar nicht rein waschen?

Wir sagen doch. Denn wir haben etwas entdeckt, was absolut nicht belastend ist und hinter dem wir zu hundert Prozent stehen können.

Waschen mit der Waschkugel

Eine kleine grüne Kugel mit Schlitzen, die beim Hin- und herdrehen leise scheppert. Wie soll die meine Wäsche sauber kriegen? Das dachte ich im ersten Moment, als ich die Kugel bei Freunden zum ersten Mal sah.

Wirkungsweise der Waschkugel
Die Waschkugel überraschte mich mit ihrer spannenden Wirkungsweise.

Sie funktioniert auf Basis der EM-Technologie. EM steht für Effektive Mikroorgansimen. Das sind kleine Lebewesen, die ursprünglich in der Landwirtschaft zur Gewässer-und Bodensanierung eingesetzt wurden. Sie sind in der Lage Wasser basisch zu machen. Auch wenn wir Waschmittel in die Waschmaschine geben, wird das Wasser basisch, denn dadurch löst sich der Schmutz. In der Waschkugel sind die Eigenschaften der Mikroorgansimen in die so genannte EM-Keramik bei sehr hohen Temperaturen eingebrannt worden. Das heißt der Ton wurde zuerst mit den Ems fermentiert und danach zur EM- Keramik gebrannt. Die darin enthaltenen Schwingungen der Effektiven Mikroorgansimen machen das Wasser weicher, indem sie die Wassercluster auflösen. Das bedeutet, dass die Schmutzlösefähigkeit des Wassers enorm zunimmt.

Vorteile der Waschkugel:

  • 1 Kugel spart 100 kg Waschmittel
  • 3-köpfige Familie spart bis zu 500 Euro im Jahr
  • Reicht für mindestens 1000 Wäschen (3 Jahre im normalen Haushalt)
  • Kein Vergrauen bunter Wäsche
  • Textilien bleiben weich
  • Stromersparnis, da jede Wäsche bei 30 Grad sauber wird
  • Auf das Spülprogramm kann verzichtet werden, da kein Waschmittel ausgespült werden muss
  • Keine Umweltbelastung durch Tenside oder andere chemische Stoffe (siehe oben)
  • Allergikerfreundlich, keine Rückstände in der Wäsche
  • Komplett aus recycelbaren Materialen hergestellt (Hülle aus recycelbarem Kunststoff und Lebensmittelfarbe, Inhalt kompostierbar)
  • Spart Verpackungs-und Plastikmüll

Anwendungstipps:
Es kann, wie gesagt, ganz auf Waschmittel verzichtet werden. Wer mag kann jedoch auch erst einmal das Waschmittel reduzieren, falls noch ein wenig Zeit für eine Umstellung gebraucht wird.

Bei ganz hartem Wasser, ab Härtegrad 3, ist ein Wasserenthärter zusätzlich von Vorteil

Die Wäsche wird wie gewohnt getrennt.

Vor dem Waschen sollte die Wäsche auf starke Flecken hin untersucht werden. Diese sind mit der im Set enthaltenen Gallseife oder mit unserem EM-Multirein vorzubehandeln. Starke Flecken weiche ich vor dem Waschen 1-2 Stunden in EM-Multirein ein (30 ml Multirein auf 10 L Wasser).

Zur weißen Wäsche gebe ich ab und zu etwas von dem im Set enthaltenen Bleichmittel hinzu, um ein Vergrauen zu verhindern. (Bunte Wäsche vergraut nicht mit der Waschkugel, sie gewinnt an Farbbrillianz.)

Ich achte darauf, dass die Waschmaschine voll ist, denn die Waschkugel wird direkt in die Trommel zur Wäsche gelegt und bei einer halbleeren Trommel kann es zu Beschädigungen der Wäsche durch die Kugel kommen. Wird die Trommel nicht ganz voll, gebe ich die Kugel einfach in den mitgelieferten Baumwollbeutel und knote die Henkel zu.

 

Meine Vorgehensweise

Ich lege die Waschkugel zur Wäsche in die Trommel und gebe ab und zu noch einen kleinen Schuss EM-Multirein (enthält abbaubare, natürliche Tenside) ins Weichspülerfach, wenn ich einen Duft in der Wäsche haben möchte. Ich wasche alles bei 30 Grad aber es muss jeder selbst herausfinden, was bei ihm am besten funktioniert. Im Prinzip wäscht die Waschkugel alles bei dieser niedrigen Temperatur sauber aber natürlich kann auch heißer gewaschen werden, wenn man dabei noch ein besseres Gefühl hat.

Ab vier Kilogramm Wäsche verwende ich zwei Waschkugeln.

Alle zwei Monate lege ich die Waschkugel in die Sonne. Es reicht aber auch Tageslicht, um die Wirkung der EM-Keramik wieder aufzufrischen.

Lassen auch Sie sich von der Waschkugel begeistern und helfen Sie mit unsere Umwelt zu schonen.

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