Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen im Herbst kann sehr sinnvoll sein. Starke Bäume, lockerer Boden im Frühjahr, gesunder Rasen, Kompost der schon im kommenden Frühjahr wieder eingesetzt werden kann. Das alles und mehr lesen Sie hier.

Wenn die Blätter gefallen sind, kann man seinen Bäumen noch eine letzte EM-Behandlung geben, damit sie stark und gesund über den Winter kommen. Schadinsekten setzen sich so nicht am Baum fest, um dort zu überwintern. Der Infektionsdruck im Frühling ist viel geringer.

Mikro-aktiv, Neemöl und EM-Keramikpulver werden vermischt und z.B. mittels einer Rückenspritze versprüht. Diese drei Komponenten sorgen für ein aufbauendes und regeneratives Milieu. Schädlinge und Krankheiten verringern sich automatisch.

 

Damit sich Schädlinge nicht in die Rinde der Bäume einnisten können, kann diese mit einem EM-Keramik-Baumanstrich geschützt werden. Dies ist vor allem für junge Bäume empfehlenswert. Auch Kälterisse werden durch diesen Baumanstrich verhindert.

Wer mehr über diese beiden Herbstbehandlungen erfahren möchte, kann unser Video dazu anschauen. Dort finden sich auch genaue Mengenangaben.

Vor allem im biologischen Obstbau ist es wichtig dem Wurzelraum organische Masse und Nährstoffe zuzuführen. Beliebt ist die Behandlung erkrankter Sträucher und Bäume mit Bokashi. Durch das Eingraben von Bokashi Depots im Kronenbereich werden dem Baum wieder lebensnotwendige Nährstoffe zugeführt. Der Baum regeneriert sich. Die Natürlichen Abwehrkräfte werden wieder mobilisiert, Schadinsekten und Krankheiten verringern sich. Wie das genau geht, ist nachzulesen auf unserer Homepage.

Wenn man seine Obstbäume das ganze Jahr über mit EM pflegt, bekommt man Obst das noch schmackhafter ist, vollkommener in der Fruchtausbildung und reich an bioaktiven Stoffen ist. Transport und Lagerung wird von diesem Obst bestens überstanden. Wer seine Äpfel in die Mosterei bringt, kann das Obst vorher mit einer Mikro-aktiv-Verdünnung besprühen, da es in der Mosterei eventuell noch ein paar Tage liegen bleibt, bevor es verarbeitet wird. Verletzte Stellen verbräunen und faulen so nicht.

Der Herbst ist genau der richtige Zeitpunkt, um seinen Rasen zu pflegen, denn einmal im Jahr sollte er mit Nährstoffen, EM und Mineralien versorgt werden, um das Bodengefüge zu stärken. Die Folge ist ein weicher, satter Rasen ohne Unkräuter oder Moos.

Die genaue Vorgehensweise zeigen wir im Video über Rasensanierung. Hier erfahren Sie auch, wie wir stark strapazierte Flächen behandeln.

Abgeerntete Beetflächen sollten nicht etwa brach liegen gelassen werden, sondern mit einer Mulchschicht abgedeckt werden. Im Frühjahr wird man dann mit einer lockeren, gut duftenden Erde belohnt. Zum Bepflanzen muss einfach nur der Mulch auf die Seite geschoben werden. Wer aus seinem Rasenschnitt, der übrigens ein stark unterschätzter Dünger darstellt, Bokashi-Gras herstellt und es aufs Beet ausbringt, hat einen ganz natürlichen und sicheren Schutz vor gefräßigen Schnecken.

Beim Mulchen in Verbindung mit EM sind faulige Stellen und Schnecken Schnee von gestern.

Mulchen birgt sehr viele Vorteile, nicht nur als warmer Wintermantel in der kalten Jahreszeit. Auch während der Gartensaison ist es sehr nützlich, nicht zuletzt deswegen, weil man viel weniger gießen muss. Im vorherigen Blogbeitrag auf unserer Homepage, kann nachgelesen werden, wie nützlich das Mulchen für den Boden und den Gärtner ist.

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Im Garten fällt jetzt viel Material an. Wenn es mit EM kompostiert wird, kann es bereits im Frühjahr als Kompost im Garten genutzt werden.

Vorgehensweise:

Das Material sollte gut verkleinert oder sogar gehäckselt werden. Pro 20 cm Materialschicht gibt man Folgendes hinzu:

Gut festtreten und vor Regen schützen.

Sonstige Tipps und Tricks für den Herbst

An warmen Tagen können jetzt die Zimmerpflanzen nach draußen gebracht werden und mit einer Mikro-aktiv-Verdünnung besprüht werden. Die Blätter sollten auch von unten benetzt werden.

Abgeerntete Erbsen und Bohnen müssen nicht mitsamt ihren Wurzeln entsorgt oder gar verbrannt werden. Wer EM im Garten nutzt, muss sich nicht vor den Krankheitserregern fürchten, die dort oft entstehen. So bleiben die wertvollen stickstoffsammelnden Knöllchenbakterien an den Bohnen- und Erbsenwurzeln erhalten und ein großer Teil an Stickstoff verbleibt im System.

Damit Spätgemüse (Kohl, Sellerie, späte Karotten…) noch gut wachsen kann, sollte es jetzt noch mit verdünntem Bokashi-Saft gegossen werden.

Wer Saatkartoffeln aufheben will, kann diese mit EM-Keramikpulver bestäuben. Die Praxis hat gezeigt, dass Saatkartoffeln, die direkt nach der Ernte damit bepudert werden, in der nächsten Saison eine sehr gute Widerstandskraft aufweisen und große Erträge bringen.

Wir wünschen viel Erfolg, Freude und eine üppige Ernte

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